Psychologie, Verhaltensänderung, Versöhnung

The Work nach Byron Katie – Eine Einführung

4 Fragen die Ihr Leben verändern können.

Leid und Frustration entstehen, wenn wir im Widerspruch mit der Realität leben. The Work eröffnet uns die spannende Möglichkeit, in unserem eigenen Denken die Perspektive zu wechseln. Dieser Weg basiert darauf, all die kleinen und großen Gedanken, mit denen wir uns selbst jeden Tag Schmerz, Wut, Trauer und Ärger bereiten, grundsätzlich zu hinterfragen. Das Ergebnis: Wir beginnen, die Realität, uns selbst und unsere Mitmenschen mit anderen Augen zu sehen und ausgeblendete Erfahrungsanteile wiederzuentdecken. Stress und unangenehme Gefühle nehmen ab, an ihre Stelle treten Klarheit und Freude.

Menschen, die The Work regelmäßig anwenden, berichten über einschneidende positive Veränderungen in ihrem Leben.

Probiere Sie es aus und erleben Sie sich selbst gelassener, lebendiger und freier!

Junge-Katze-Erziehen

Mit der Realität zu streiten, ist wie der Versuch einer Katze  das Bellen beizubringen – hoffnungslos. Byron Katie

The Work anwenden – so geht’s

The Work ist ein einfacher und kraftvoller Prozess, der von der Amerikanerin Byron Katie entwickelt wurde. Durch The Work gelingt es, Gedanken und Glaubenssätze zu identifizieren, die uns einschränken, Stress auslösen und uns aus dem inneren Gleichgewicht bringen.
Die Anwendung von The Work gliedert sich in drei einfache Schritte:
1. Füllen Sie das Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“ aus
2. Beantworten Sie die vier Fragen
3. Finden Sie Umkehrungen und Beispiele

Bereits als Kinder lernen wir, dass wir andere Menschen nicht verurteilen sollen. Dennoch tun wir es innerlich ständig. Wir wissen besser, wie unsere Freunde sich verhalten sollten, wie unsere Kinder uns behandeln sollten, was für unsere Eltern das Beste wäre …

Was wir über andere denken, sprechen wir jedoch meistens nicht aus, sondern verschweigen und unterdrücken es. Mit diesen unterdrückten Gedanken arbeitet The Work. Sobald wir damit anfangen, die Gedanken intensiv, offen und frei zu hinterfragen, beginnt ein erhellender Prozess der Selbsterkenntnis.

Der Einstieg in The Work ist am einfachsten, wenn Sie zunächst das Arbeitsblatt „Urteile über deinen Nächsten“ ausfüllen. Entscheiden Sie sich für einen Menschen, dem Sie noch nicht vollständig vergeben haben. Es ist unerheblich, ob dieser Mensch noch lebt oder bereits verstorben ist. Werden Sie still, gehen Sie nach innen und spüren, was jetzt in diesem Moment in Ihnen ist.
Zensiere Sie nicht, seien Sie nicht weise oder spirituell. Versuchen Sie die Wut, den Ärger, die Enttäuschung, den Schmerz noch einmal so zu erleben, als wären Sie jetzt in der entsprechenden Situation. Sie können aus Ihrer Sicht z.B. als Fünfjährige/r schreiben oder aus jeder anderen Zeit oder Situation Ihres Lebens. Beantworten Sie jede Frage ausführlich und berücksichtigen Sie jeden stressvollen Aspekt, der Ihnen über die andere Person in den Sinn kommt. Jetzt ist die Gelegenheit, Ihre Urteile auf dem Papier zum Ausdruck zu bringen. Benutzen Sie kurze Sätze.

Der Prozess ist intensiver, wenn Sie die weiteren Schritte zunächst unter Anleitung durchführen. Sind Sie mit der Denkweise vertraut, können Sie The Work für sich selbst bei verschiedenen Themen anwenden.

So geht es weiter
Beantworten Sie nun die vier Fragen.
Jede Aussage auf dem Arbeitsblatt wird nun mit folgenden vier Fragen untersucht:

1. Ist das wahr?
2. Können Sie absolut sicher sein, dass das wahr ist?
3. Wie reagieren Sie, wenn Sie diesen Gedanken glauben?
4. Wer wären Sie ohne diesen Gedanken?

Wichtig: Bei dem, was Sie auf dem Arbeitsblatt zu Punkt 1 geschrieben haben, stellen Sie nicht Ihre eigenen Gefühle infrage, sondern die Aussage, die Ihr Gefühl hervorgerufen hat. Beispiel: „Ich bin wütend auf Annette, weil sie mir nicht zuhört.“ Die Aussage, mit der wir arbeiten, lautet: „Annette hört mir nicht zu.“
Finden Sie Umkehrungen und Beispiele
Bilden Sie eine Umkehrung und finden Sie drei echte, überzeugende Beispiele, die belegen, dass diese Aussage auch wahr ist. Eine Aussage kann ins Gegenteil, auf die andere Person und auf Sie selbst umgekehrt werden. Manchmal ist auch die Umkehrung zu „Ihrem Denken“ möglich.
Zum Beispiel kann „Paul versteht mich nicht“ zu „Paul versteht mich“ umgekehrt werden. Eine weitere Umkehrung ist „Ich verstehe Paul nicht. Eine dritte Umkehrung wäre „Ich verstehe mich selbst nicht“.
Bei den Umkehrungen könne Sie erfinderisch und spielerisch sein. Durch den Spiegel anderer entdecken Sie unbekannte Seiten von Ihnen selbst.

http://www.thework.com/deutsch/downloads/Arbeitsblatt_UrteileUberDeinenNachsten.pdf[/embed]

http://www.thework.com/deutsch/downloads/LeitfadenZumBegleitenMit.pdf

http://www.thework.com/deutsch/thework.asp

Klicke, um auf German_LB.pdf zuzugreifen

Vortrag: The Work nach Byron Katie – Eine Einführung 

nächster Termin  https://logotherapie-pfarr.de/aktuelles/veranstaltungen/

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